Arbeitspapier : Die menschenverachtende Behandlung älterer Arbeitnehmer durch die CDU PDF Drucken E-Mail

Wir haben die Zahlern der Ministerin nachgeprüft und festgestellt, dass
die Statistik massiv missbraucht wurde. Es wurden gezielt falsche
Werte angewendet, um den Eindruck zu erwecken, als stimme die
Aussage der Ministerin. Die Ministerin hat die Unwahrheit gesagt, um
die unsoziale CDU/FDP-Regierungspolitik, zum Nachteil der künftigen
Rentner zu kaschieren.
Tatsächlich bedeutet die Rente mit 67 für 75 bis 80% der künftigen
Rentenbezieher  eine Kürzung der Rente um 7,2%, da sie wegen nicht
verfügbarer Arbeitsplätze spätestens mit 65 in Zwangsrente geschickt
werden. Die Wirtschaft lehnt es nach wie vor ab, trotz aller Schwüre
ihrer Funktionäre, Arbeitnehmer über 50 gezielt einzustellen und
Arbeitnehmer über 60 weiter zu beschäftigen, von Einzelfällen
abgesehen.  
Das Beispiel der Arbeitsbehörde in Braunschweig mit der Entwicklung
der Arbeitslosenzahlen bei Älteren ab 50 bis 65 spricht eine deutliche  
Sprache: 

Jan. 2010                      Jan.2011             März 2011
arbeitslos       3.133                         3.250                      3.294
(25,9%) v.Gesamt     28,1%                     29,3%


In Wahrheit verhält es sich also genau umgekehrt!!!

Und was macht die Regierung?

Sie streicht ab Januar 2011 noch die
Fördermaßnahmen zur Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser
drastisch zusammen um ihren Haushalt zu sanieren und die selbe
Ministerin verkündet großspurig der Presse, dass man sich mit der BA
weitgehend einig darüber sei, die Überweisungen aus der
Mehrwertsteuer an die BA schrittweise zu halbieren. Die BA
kommentiert diese Behauptung als „einen schlechten Scherz“.

Doch damit nicht genug:

Der Wirtschaftsflügel der CDU geht schon
einen Schritt weiter und verlangt die „Rente mit 69“, was für die weitaus
meisten der dann in Rente kommenden pflichtversicherten
Beschäftigten nichts anderes bedeutet als weitere 7.2% Rentenkürzung
also zu dann insgesamt 14,4%. Begründet wird diese Forderung mit der
Notwendigkeit, so die längerfristige Beitragstabilität zu sichern.

Eine solche Politik, einseitig zu Lasten der Millionen pflichtversicherter
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist menschenverachtend!!
Dagegen gilt es solidarisch aufzustehen und das Wahlrecht aktiv zu
nutzen!!          

 

Packen wir es an,  wenn wir’s tun, klappt’s auch !!